Das Aufnahmeverfahren von Schülern -und Eltern-

Kindergartenkooperation

Die Waldorfschule hat eine Kooperationslehrerin, die die angemeldeten Kinder in ihren Kindergärten besucht. Eine enge Kooperation besteht mit dem Waldorfkindergarten Kirchheim, der in unmittelbarer Nähe der Schule liegt (ca. 5 Minuten Fußweg).

Auch mit dem Waldorfkindergarten Köngen wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen.
Eine lockere Zusammenarbeit besteht auch mit dem Waldorfkindergarten Eckwälden und dem Freien Kindergarten Weilheim.
Grundsätzlich kann Ihr Kind aber in jedem Kindergarten besucht werden. Wenden Sie sich an das Schulbüro.

Kindergartenkooperation

Aufnahme von Schulanfängern

Das Aufnahmeverfahren besteht aus drei Einheiten (pädagogische, medizinische und soziale Betrachtung) und soll ein erstes intensives Kennenlernen von Eltern, Lehrern und Schülern ermöglichen.
Schulreife und Eignung des Kindes für eine Klasse von durchschnittlich 32 Schülern sind wichtige Voraussetzungen für eine gute Schulzeit.
Der Aufnahmekreis besteht aus Pädagogen, der Schulärztin und Eltern unserer Schule.

Die Pädagogische Aufnahme

Während einer ca. 90-minütigen "Schulstunde" für 8 angemeldete Kinder schauen Pädagogen auf die Entwicklung erforderlicher Fähigkeiten für eine Einschulung. Die Kinder erleben so einen ersten kleinen Schulnachmittag.

Die Pädagogische Aufnahme

Die Medizinische Aufnahme

Hier geht es vor allem um die altersgerechte körperliche Entwicklung hinsichtlich der Schulreife. Ein Elterngespräch mit dem Schularzt ermöglicht ein Kennenlernen des Kindes in seinem bisherigen Entwicklungsgang.

Tor-zur-Schule Gespräch

Parallel zur pädagogischen Aufnahme des Kindes haben die Eltern die Möglichkeit, sich bezüglich des Konzepts, der Mitgliedschaft und des Schullebens durch Schuleltern und Pädagogen zu informieren und ihren Entschluss zu überdenken.
Im Anschluss daran erfolgt die Aufnahme durch die Verwaltung in der auch die Schulbeiträge geklärt werden.

Tor-zur-Schule Gespräch

Pädagogisches Wochenende

Um neuen und interessierten Schuleltern einen tieferen Einblick in die Waldorfpädagogik zu ermöglichen findet ein Pädagogischen Wochenende statt -siehe Termine-. Dabei sollte die Waldorfpädagogik verständlich und vielseitig dargestellt und zugleich erlebbar werden. Den Auftakt zu dieser Veranstaltung bildete ein einführender Vortrag am Freitagabend um 20.00 Uhr. Am Samstag beschäftigten wir uns von 9.00 bis ca 17.30 Uhr theoretisch, praktisch und künstlerisch mit dem Thema Waldorfpädagogik. Für Kinderbetreuung ist gesorgt.

Aufnahme in laufende Klassen

Wenn Sie an einer Aufnahme in laufende Klassen interessiert sind, wenden Sie sich zunächst an das Schulbüro. Hier erhalten Sie alle nötigen Informationen und Unterlagen, auch über eventuelle Wartelisten und freie Plätze. Das weitere Aufnahmeverfahren wird individuell abgesprochen und beinhaltet die pädagogische und medizinische Wahrnehmung und Gespräche über die verschiedenen Aspekte der Waldorfschule. Unabhängig davon findet ein Finanzgespräch statt.

Schulbeiträge

Da die Freien Waldorfschulen Privatschulen sind, geht es nicht ohne Schulgeld. Ca. 62% der Kosten werden vom Land Baden-Württemberg bezuschusst, den Rest müssen die Eltern der Schüler aufbringen.

Die Finanzierung der Schule stützt sich bei uns auf 3 Säulen:

1. Das Schulgeld

Das Schulgeld beträgt für das erste Kind an der Schule 5% vom monatlichen Bruttoeinkommen. Für das zweite Kind werden 2% und für jedes weitere Kind jeweils 1% vom monatlichen Bruttoeinkommen bezahlt. Unsere Leitgedanken sind: "1. Sozialverträglich und 2. der Besuch unserer Schule soll nicht am Schulgeld scheitern".

2. Genossenschaftseinlage

Unsere Schule ist eine gemeinnützige Genossenschaft. Alle Eltern und Schüler und Mitarbeiter sollten Genossen sein. Jeder Genosse ist verpflichtet einen Geschäftsanteil von 306,78 Euro einzuzahlen.

3. Bauspende

Da wir noch eine junge Schule sind und mit sehr viel Kraft und Energie ein wunderschönes neues Schulhaus gebaut haben, benötigen wir von den Elternhäusern jährlich eine Bauspende. Diese beträgt 1% des Jahresbruttoeinkommens.
Die Aufnahme in unsere Schule beinhaltet nicht nur dass ein Schüler oder eine Schülerin zur Schule kommen darf, sondern auch den Beitritt sowohl der Eltern wie auch der Schüler zur Genossenschaft. Weiterhin gehört zur Aufnahme auch die pädagogische Einfuehrung für Eltern.